Selbsthypnose als Wundertool

Hypnose ohne Hokuspokus: warum Selbsthypnose mein Gamechanger wurde

Hypnose ist für mich kein Hokuspokus, sondern ein simples Tool, das mein Leben spürbar verbessert hat. Zuerst im Spitzensport und heute ganz normal im Alltag. Mit all den Verletzungen und dem mentalen Rucksack über die Jahre wurde mir irgendwann klar: Ich muss nicht nur am Körper arbeiten, sondern auch im Kopf. So bin ich zur Hypnose gekommen. Im Weltcup habe ich schnell gemerkt, wie brutal stark der Kopf den Körper beeinflusst. Ich habe mit Hypnose an Bewegungsabläufen gearbeitet, Flowanker gesetzt und mir die Selbsthypnose angeeignet, damit ich nicht jedes Mal zu einem Therapeuten rennen muss, wenn ich mich entspannen oder einen neuen Bewegungsablauf lernen wollte.

So habe ich Selbsthypnose im Weltcup genutzt

Ich habe mir immer wieder bewusst kurze Momente genommen, um in diesen Trancezustand zu gehen. Manchmal vor dem Wettkampf, manchmal danach. Manchmal zwischen Trainings oder einfach zwischen zwei Programmpunkten. Kurz runterfahren, oder auch hochfahren, je nachdem was gerade nötig war. Mehr Erholung, mehr Fokus, mehr Ruhe. Für mich ist das extrem vielseitig und gefühlt auf jedes Thema anwendbar. Eine richtige Wunderwaffe, diese Selbsthypnose, in sekundenschnelle in tiefer Trance.

Heute geht es um Muster, nicht nur um Sport

Heute mache ich das immer noch regelmässig, vielleicht sogar bewusster als früher. Weil ich gemerkt habe: Es geht nicht nur um Sport. Es geht um meine Muster. Um diese automatischen Abläufe, die einfach laufen. Du nimmst dir etwas vor und zack, du landest wieder im alten Film. Gerade als Familienvater ist mir das wichtig. Ich will an meinen unbewussten Mustern arbeiten, weil alles, was ich auflösen kann, gebe ich so nicht weiter. Ich will ein gutes Vorbild sein.

Der Punkt, den viele unterschätzen

Sobald du checkst, wie stark dein Geist ist, merkst du, wie viel du bei dir selber beeinflussen kannst. Wie du reagierst. Wie du dich fühlst. Wie du mit Druck umgehst. Du erschaffst deine Welt zu einem grossen Teil selber, mit dem, worauf du dich fokussierst, und mit dem, was du dir immer wieder erzählst. Gedanken wirken. Positive wie negative.

So mache ich die Veränderung konkret

Ich merke, ah, da war es wieder, ein altes Muster (Trigger). Statt mich aufzuregen, entscheide ich neu, wie ich sein will, ruhiger, klarer, mutiger, gelassener, konsequenter, was auch immer. Das gelingt nicht immer sofort, aber es gelingt immer besser. Dann füttere ich mich mit positiven Suggestionen und vor allem mit dem Gefühl vom Endresultat, wie ich mich wirklich fühlen möchte. Ich gehe mit Selbsthypnose kurz in Trance und verankere dieses Gefühl im Unterbewusstsein. Für mich ist das wie ein Update. Und wenn man einmal checkt, was für eine Tragweite das hat, merkt man schnell: Selbsthypnose ist ein Werkzeug, das jeder kennen und nutzen sollte.

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Blogeintrag: Titel Zwei